Das Projekt „Krankenwagen“ ist eine Initiative in Form eines
Süd-Süd- Nord- Dialogs. Die Stiftung Prinz Bokpe erwarb von dem Krankenhaus
Graz einen Krankenwagen für die Stadt Rosso, die drittgrößte Stadt
Mauretaniens. Es handelt sich hierbei um den ersten und einzigen Krankenwagen der Stadt Rosso
überhaupt. Der Krankenwagen und das zugehörige Material wurden einem namhaften
Arzt zur Verwaltung und zur Produktion überlassen. Die Einnahmen, die aus
gesundheitlichen Behandlungen entstehen, sollen teilweise zurückgelegt werden
und dann für Stipendien zur Ausbildung von Krankenpflegepersonal in Mauretanien
verwendet werden. Dabei wird die Stiftung bedürftige Stipendiaten aus dem
westafrikanischen Raum Benin, Togo, Burkina Faso, Senegal und Mauretanien jährlich
die Möglichkeit geben in Rosso ausgebildet zu werden. Es ist wieder eine Art
Hilfe zur Selbsthilfe.
Vor dem Start in Berlin: Der Fahrer, der den Krankenwagen bis Marseille gebracht hat, vor dem Fahrzeug. In Marseille wurde der Wagen auf ein Schiff verladen.
In allen Projekten und Aktionen, wie auch hierbei, geht es der
Stiftung Prinz Bokpe darum jegliche materielle Hilfen immer wieder in die
Möglichkeit der Ausbildung zu investieren!
Die zum Krankenwagen zugehörigen Materialien spendete die
Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. des
Universitätsklinikums Graz, Auenbrugger Platz 1, 8036 Graz
Folgende Materialien wurden gespendet:
2 Röntgenfilmbetrachtungsgeräte
2 Infusionsspritzenpumpen
1 Blutdruckmonitor
1 fahrbares Röntgengerät
Der Bürgermeister von Rosso neben dem soeben eingetroffenen Krankenwagen